JuLis: „FDP neu aufstellen“ – 66. Landeskongress der Jungen Liberalen in Hitzacker

imageAm vergangenen Wochenende tagte der 66. Landeskongress der Jungen Liberalen Niedersachsen. Dazu versammelten sich knapp 100 Liberale im Alter von 14 bis 35 Jahren in Hitzacker (Elbe).

Unter dem Motto „Eine neue politische Kultur“ standen neben der Beratung eines Leitantrages zur Kulturpolitik und Nachwahlen in den Landesvorstand vor allem ausgiebige Diskussionen über die künftige Ausrichtung der JuLis und der FDP auf dem Programm.

Niklas Drexler, Landesvorsitzender der JuLis Niedersachsen, zeigt sich zuversichtlich: „Entgegen aller Unkenrufe ist der bereits totgesagte Liberalismus lebendiger denn je. So schmerzhaft die Wahlniederlage der FDP auch war, möglicherweise war sie der Weckruf, den der organisierte Liberalismus bitter nötig hatte. Am Wochenende wurde deutlich, wie viel Innovationskraft, Motivation und Zuversicht im Verband stecken. Wir erleben derzeit großen Zulauf von jungen Menschen im ganzen Land.“

In ausführlichen Debatten berieten die anwesenden Mitglieder über ein umfangreiches Strategiepapier. Dieses beschäftigt sich sowohl mit der programmatischen, als auch der organisatorischen Aufstellung der Partei. Inhaltlich stellten die JuLis klar, dass der Leitgedanke der Freiheit für alle Menschen und nicht nur eine bestimmte Klientel gilt. Organisatorisch forderten die JuLis unter anderem von der FDP, mehr Basisbeteiligung zuzulassen. So soll etwa jedes Mitglied auf Landesparteitagen der FDP Niedersachsen redeberechtigt sein.

Programmatisch beschlossen die Jungen Liberalen unter anderem den Leitantrag zur Kulturpolitik. „Mit diesem Papier schließen wir eine Lücke in unserer Beschlusslage. Für den künftigen Weg der FDP ist es wichtig, dass wir Kompetenzen in allen Themengebieten haben und diese klarer kommunizieren. Die Liberalen bieten nicht nur Antworten auf wirtschaftspolitische, sondern ebenso gesellschaftspolitische, soziale und ökologische Fragestellungen“, so Drexler.

Um die vielen beschlossenen Maßnahmen umzusetzen, versammelt Drexler ein achtköpfiges Team um sich, das aus vier Stellvertretern und vier Beisitzern besteht. Da einer der Stellvertreter vor zwei Wochen in den Bundesvorstand gewählt wurde, wählte der Kongress Lutz Haunhorst (24, Hagen aTW.) zum neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden für Organisation. Auch zwei Beisitzer wurden nachgewählt. Diese Ämter übernehmen zukünftig Marcel Schiller (22, Twistringen) und Christopher Tügel (20, Dannenberg).