Nach Hasspredigerauftritt in Köln: Junge Liberale Niedersachsen fordern das Ende der DiTib

Hannover. Am Donnerstagabend bekam ein hochrangiger Funktionär der afghanischen Taliban die Möglichkeit, eine Hassrede in Köln zu halten. Er spricht von islamistischen Erfolgen in Afghanistan, davon kritischen Medien zu misstrauen und ruft zu hohen Spenden für die militantisch – islamistische Miliz auf. Der Betreiber und Eigentümer der Räumlichkeiten ist die DiTib.

Die Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Niedersachsen Nadin Zaya äußert sich dazu wie folgt: „Dass einem führenden Mitglied einer islamistischen Terrororganisation in einem deutschen Gotteshaus eine Bühne für die menschenverachtende und antisemitische Ideologie geboten wird, macht uns fassungslos. Organisationen, die sich dem wachsenden Antisemitismus nicht entschlossen, entgegenstellen oder sogar noch befeuern, haben in Deutschland keinen Platz. Die DiTib hat es in den letzten Jahren nicht geschafft, sich von islamistischen Gruppierungen zu distanzieren – im Gegenteil: sie haben sich zum Teil des Problems entwickelt. Der Auftritt in Köln ist der Gipfel der Rechtstaatsfeindlichkeit. Wir erwarten, dass sich die Landesämter für Verfassungsschutz nun mit der DiTib auseinandersetzen. Bundesländer, die Staatsverträge mit der DiTib geschlossen haben müssen diese sofort auflösen. Die Entfernung jeglichen Einflusses auf die Bildungseinrichtungen, das Transparenzmachen der Gelder und Satzung und die Offenlegung aller Ausgaben sind nun unerlässlich. Solange die DiTib der verlängerte Arm des türkischen Präsidenten und somit der Importeur von Antisemitismus und Israelfeindlichkeit ist, muss es ein Betätigungsverbot des Vereins in Deutschland geben.”

Joris Stietenroth

Stv. Landesvorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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2003
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