FDP-Jugend weist mit Zeugnisaktion auf mangelhafte Zustände in niedersächsischen Schulen hin

Niedersachsen. Heute endet für die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen das Schuljahr. Zu diesem Anlass ziehen die Jungen Liberalen Niedersachsen eine Bilanz aus der bisherigen Arbeit des neu besetzten Kultusministeriums und den Vorhaben der Landesregierung zur Verbesserung des Schulsystems. Mit einer landesweiten Flyeraktion weist die Jugendorganisation der Freien Demokraten auf den enormen Investitions- und Reformbedarf der niedersächsischen Schulen hin.

Die Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Niedersachsen Nadin Zaya kritisiert die bisherige Arbeit von Kultusministerin Hamburg scharf: „Für eine sozial gerechte Gesellschaft mit einem echten Aufstiegsversprechen sind unsere Schulen das Fundament. Leider scheint die rot-grüne Landesregierung dieses Problem zu verkennen. Wie sollen wir die Fachkräfte von morgen ausbilden, wenn unsere Schulen bei der Digitalisierung dem modernen Arbeitsmarkt meilenweit hinterherhinken? Wenn der Internetanschluss einer Schule so langsam ist, dass selbst die digitale Versendung eines Arbeitsblattes länger dauert als es abermal auszudrucken, dann läuft etwas gewaltig schief.“

Die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen liegt derzeit bei 96,3%. Die Behebung des Lehrkräftemangels trat dabei als eines der zentralen Wahlversprechen von SPD und Grüne in den Vordergrund des Landtagswahlkampfs.

„Die digitalsten Schulen mit der besten Ausstattung bringen uns nichts, wenn wir keine Lehrkräfte haben, die unterrichten. Für viele Schülerinnen und Schüler, insbesondere für solche aus sozioökonomisch schwachen Verhältnissen, ist die Schule der wichtigste Ort, um ihre Zukunft zu formen. Niedersachsen braucht deshalb eine Lehrkräfteversorgung, die eine umfangreiche Betreuung unter anderem durch Ganztagsschulen, ermöglicht. Chancengerechtigkeit bedeutet, dass niemand aufgrund seines privaten Umfelds benachteiligt oder abgehängt wird. Dieses politische Ziel muss der Gradmesser der Landesregierung sein“, so Zaya.

Joris Stietenroth

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2003
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