Schluss mit der Kreidezeit: Junge Liberale fordern WLAN in jeder Schule

Zum Start des neuen Schuljahres fordern die Jungen Liberalen eine WLAN-Offensive in den niedersächsischen Schulen.
Der Vorsitzende des FDP-Jugendverbandes, Lars Alt, erklärt dazu: „Im 21. Jahrhundert ist es traurig, dass das Modernste an unseren Schulen die Pausen sind – wenn die Schüler auf dem Pausenhof ihre Smartphones aus der Tasche holen. Mit dem Klingeln der Pausenglocke geht es dann zurück in die Kreidezeit. Deshalb muss die Landesregierung den Schuljahresbeginn für eine Digitalisierungsoffensive in den niedersächsischen Schulen nutzen, denn die Förderprogramme des Bundes lassen in den Schulen weiter auf sich warten.“
„Egal ob Japan oder USA, Schweden oder Großbritannien. In vielen Ländern ist ein kostenloser Internetzugang so normal wie der Wasser- oder Stromanschluss. Unsere Schulen müssen hier nacharbeiten. Nur so können moderne Techniken von Lehrern und Schülern gleichermaßen sinnvoll verwendet werden. Der Einsatz von Tablets muss zwingend mit einem stabilen WLAN in den Schulen gekoppelt werden.“, erklärt Alt weiter.

„Deutschland ist in der Digitalisierung noch Entwicklungsland. Diese Schwäche darf aber die Ausbildung der nächsten Generation nicht beeinträchtigen.“ – Lars Alt

Die Bedeutung des Breitbandausbaus fasst Alt zusammen: „Auch muss ein flächendeckender WLAN-Ausbau in den Schulen mit dem Ausbau von Glasfaseranschlüssen für Privathaushalte und Unternehmen verbunden werden.“

Alt, der zur Landtagswahl 2018 als Spitzenkandidat der Jungen Liberalen kandidiert, fragt abschließend: „Warum gibt es an fast jedem Kiosk WLAN, aber nicht in jeder Schule? Wie sollen wir die Jugend fit machen für die Industrie 4.0, wenn selbst der Internetzugang in Schulen noch ein Luxusgut ist? Wir erwarten Antworten der Landesregierung – sonst heißt es: Nachsitzen!“