Studienbeiträge? Gerne, aber besser als heute.

(c) by amandafoe / sxc.hu
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Hannover: Niedersachsens Hochschulen brauchen auch weiterhin Studienbeiträge um die Qualität von Lehre und Forschung weiterhin gewährleisten zu können. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten und Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt hervor. In der Antwort finden sich Stellungnahmen der Universitäten und Fachhochschulen in Niedersachsen, die klar machen, dass die Studienbeiträge für die Zukunftsfähigkeit des Hochschulstandorts Niedersachsen unerlässlich sind. Aus Sicht der Jungen Liberalen Niedersachsen sind aber Veränderung bei den Studienbeiträgen notwendig. Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation Oliver Olpen:

„Studienbeiträge? Gerne, aber besser als heute. Es besteht Verbesserungsbedarf, den die Landesregierung nun zügig angehen muss. Nur so können die weiterhin unter den Studierenden verbreiteten Vorbehalte gegen die Studienbeiträge abgebaut werden. Andernfalls spielt man dem Abschaffungspopulismus von SPD und Grünen nur in die Hände und gefährdet die Qualität an Niedersachsens Universitäten.“

Die Jungen Liberalen stört vor allem die Fixierung der Beitragshöhe durch das Land. Olpen weiter: „Die Hochschulen wissen am Besten, wo bei Ihnen der Schuh drückt und wie viel finanzieller Bedarf vorhanden ist. Die Einführung einer Obergrenze für die Studienbeiträge unter der die Hochschulen selbst entscheiden können, wie hoch der pro Semester erhobene Studienbeitrag ist, nutzt das Fachwissen vor Ort und ist im Sinne von Studierenden und Lehrenden.“