Grüne sollten lieber die Endlagersuche voran treiben, als politische Bauernfängerei zu betreiben

© Patrik Tschudin
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Hannover. Die Jungen Liberalen Niedersachsen werfen den Grünen in Niedersachsen angesichts des Castor-Transports ins Zwischenlager Gorleben politische Bauernfängerei vor. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Oliver Olpen heute:

„Niedersachsens Grüne betreiben politische Bauernfängerei. Sie nutzen die Proteste im Wendland aus, um daraus politisches Kapital zu schlagen.“
Die Grünen hatten eine ergebnisoffene Endlagersuche eingefordert und der Landesregierung vorgeworfen, durch den diesjährigen Castor-Transport den Standort Gorleben als potentielles Endlager zu festigen. Olpen sagt dazu: „Die Grünen haben es in Baden-Württemberg selbst in der Hand, sich an der ergebnisoffenen Suche zu beteiligen. An der Notwendigkeit des Castor-Transports durch die deutsche Verpflichtung zur Rücknahme des Atommülls aus Frankreich ändert das nichts. Die Grünen sollten die Sorgen der Bevölkerung im Wendland nicht ausnutzen.“

Die Jungen Liberalen Niedersachsen werfen den Grünen ebenfalls mangelnde Glaubwürdigkeit bei diesem Thema vor.
„Noch im Jahr 2001 hat der damalige grüne Umweltminister Jürgen Trittin darauf hingewiesen, dass die Transporte notwendig sind und die Grünen sich nicht an den Protesten beteiligen sollen. Heute senden er und seine Parteifreunde Solidaritätsbekundungen vom Parteitag in Kiel und die Jugendorganisation „Grüne Jugend“ verbündet sich mit Straftätern, die zum Schottern der Gleise im Wendland aufrufen“, so Olpen abschließend.