Junge Liberale beim Deutsch-Russisches Jugendparlament

Deutsch-Russisches JugendparlamentDen „besten“ Start in einen Dialog zwischen 50 Jugendlichen aus Russland und Deutschland in Hannover bot ein Kraftwerk in Mehrum bei Peine. Ein technischer Defekt legte das Kraftwerk lahm und damit auch die Stromversorgung der niedersächsischen Landeshauptstadt, wovon besonders ein Teil der Jugendparlamentsteilnehmer getroffen wurde, der losgezogen war, um das abendliche Hannover zu erkunden. Doch eine Bar wurde zum spontanen Unterschlupf der Gruppe, die das negative Beispiel des Hochtechnologielandes Deutschland amüsiert hinnahm.

Die am folgenden Morgen beginnende inhaltliche Arbeit des Jugendparlaments wurde davon jedoch nicht beeinträchtigt. In vier Ausschüssen diskutierten die Teilnehmer/innen über neue Wege zur Mitwirkung der Jugend an gesellschaftlichen Prozessen, gemeinsame Prioritäten und Beiträge der Jugend zur deutsch-russischen Zusammenarbeit, Herausforderungen und Chancen im Zeitalter der Globalisierung und über den Austausch als Motor der Modernisierung.

Nach langen, teils heftigen Debatten verabschiedeten die Teilnehmer dann die Abschlussresolution des Jugendparlaments und stellten diese am Dienstag beim deutsch-russischen Forum, dem Petersburger Dialog, unter anderem vor Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Dimitri Medwedew vor. „Ich freue mich sehr und verfolge mit großem Interesse die Entwicklung der Diskussion unter den Jugendlichen, sowie die Entwicklung des Jugendparlaments. Ich weiß, dass die jungen Parlamentarier ihre Arbeit sehr verantwortungsvoll ausfüllen, und das ist die Garantie für gute gegenseitige Beziehungen in der Zukunft“, unterstrich der russische Präsident Medwedew.

Am Deutsch-Russischen Jugendparlament in Hannover nahmen unter anderem die niedersächsischen JuLis Emaunele Leonetti und Oliver Olpen teil. Mit dabei war auch Elisabeth Oehler von den Jungen Liberalen Berlin.