Anlässlich des heutigen Tages der Menschenrechte  fordern die Jungen Liberalen Niedersachsen eine moderne Kinderwunschpolitik.

flickr.com/photos/mistral_bass

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Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Niedersachsen, Lars Alt, erklärt dazu: „Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte schützt das Recht zur Familiengründung. Angesichts von mehreren Millionen unfreiwillig kinderlosen Menschen in Deutschland, muss die Politik neue Wege in der Familienpolitik gehen um Kinderwünsche zu ermöglichen – und gleichzeitig müssen die Krankenkassen in größere finanzielle Verantwortung genommen werden.“

„Wir fordern die Auflockerung der Gesetzeslage zur Eizellspende. Es sollte Frauen ermöglicht werden nach umfassender medizinischer und psychosozialer Beratung Eizellen personenbezogen zu spenden oder zu empfangen. Diese Möglichkeit sollte Paaren zur Verfügung stehen, die ihren Kinderwunsch aufgrund biologischer Umstände nicht eigens realisieren können“, erläutert der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation.

Auch zum Modell der Tragemutterschaft haben die Jungen Liberalen einen konkreten Vorschlag: „ Wir brauchen eine zukunftsorientierte und ethisch verantwortungsbewusste Fortpflanzungsmedizin. Wir setzen uns daher auch für eine Legalisierung der Tragemutterschaft ein. Diese Möglichkeit soll Frauen zwischen 18 und 40 Jahren bei gegebener medizinischer Indikation zur Verfügung stehen. Sowohl die Tragemutter als auch die Frau mit Kinderwunsch müssen umfassend medizinisch und psychologisch betreut werden. Dabei soll ausgeschlossen sein, dass eine genetische Elternschaft zwischen Kind und Tragemutter besteht. Gleichzeitig möchten wir mit einem Verbot der gewerblichen Vermittlung von Tragemüttern vermeiden, dass aus Notsituationen Kapital geschlagen wird.“

Lars Alt, Landesvorsitzender

Lars Alt, Landesvorsitzender

Abschließend erklärt Alt: „Gemeinsam mit der Möglichkeit zur Samenspende halten wir die Legalisierung von Eizellspende und Tragemutterschaft für geeignete Mittel, um dem Menschenrecht auf Familiengründung und dem medizinischen Fortschritt gleichsam Rechnung zu tragen.“

 

 

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